Therapie-Tiere
BELLA - Tierischer Einsatz
Seit Juli 2017 bis zum 1. Oktober 2026 war unsere Bella (siehe Bild oben links) als ausgebildeter Therapiehund ein wertvoller Teil unserer CvM Praxisgemeinschaft für Logopädie & Ergotherapie. In dieser Zeit hat sie unsere Arbeit auf besondere Weise bereichert und viele kleine und große Patientinnen und Patienten begleitet.
Wie Otto ist Bella nun unsere Begleithündin und bleibt uns weiterhin treu an unserer Seite.
Wissenschaftliche Untersuchungen, unter anderem an der Universität Leipzig, zeigen, dass Tiere den Genesungsprozess positiv unterstützen können. Insbesondere Hunde schaffen es oft auf ganz natürliche Weise, schnell eine vertrauensvolle Verbindung zu Menschen aufzubauen. Sie erreichen die Gefühlswelt unserer kleinen Patientinnen und Patienten auf besondere Weise, schenken ihnen Sicherheit und Vertrauen und erleichtern ihnen dadurch den Zugang zur Therapie.
Wir sind dankbar, dass Bella uns so viele Jahre begleitet und unsere therapeutische Arbeit mit ihrer liebevollen Art bereichert hat.
Einsatz in unserer Praxis
Der Einsatz von Hunden in unserer Praxis bietet vielfältige Vorteile bieten. Hunde haben eine beruhigende Wirkung und schaffen eine positive Atmosphäre, die das Lernen und die therapeutischen Fortschritte unterstützt.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Einsatz von Hunden in der Therapie von uns gut geplant und umgesetzt wird. Die Hunde sind gut trainiert, sozialisiert und freundlich. Die Hunde-Team-Führer verfügen über das notwendige Wissen im Umgang mit Hunden und tiergestützter Therapie und sind entsprechend ausgebildet und geprüft. Zudem werden mögliche allergische Reaktionen oder Ängste der Klienten oder Schüler berücksichtigt.
Uns es ist wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben aller beteiligten Personen zu berücksichtigen.
Hier sind einige Möglichkeiten, wie Hunde in unseren Therapiebereichen eingesetzt werden:
Hunde sind oft motivierend und unterstützen die Entwicklung einer positiven Therapiebeziehung. Die Interaktion mit einem freundlichen Hund regt Patienten, Schüler oder Klienten dazu an, aktiv an den Therapiesitzungen teilzunehmen und eine stärkere Bindung zur Therapeutin oder zum Therapeuten aufzubauen.
Hunde dienen als kommunikative Anreize. Patienten werden angeregt, mit dem Hund zu sprechen, Anweisungen zu geben oder über das Tier zu sprechen. Dies kann die Sprachentwicklung und Kommunikationsfähigkeiten fördern.
Die Anwesenheit unserer freundlichen Hündin Bella kann eine beruhigende Wirkung haben und Stress abbauen. Das Streicheln oder Beobachten der Hündin kann zur Entspannung beitragen und eine positive Stimmung erzeugen.
Insbesondere Kinder könnten sich aufgrund der Hündin eher auf schulische oder therapeutische Aktivitäten einlassen. Die Vorfreude auf die Interaktion mit Bella kann die Motivation zur Teilnahme an den Sitzungen erhöhen.
Unsere Therapiehunde sind für unsere Klienten
Motivator
Mutmacher
Seelentröster
Brückenbauer
Eisbrecher
Aggressionshemmer
Stimmungsaufheller
Stressfresser
Beruhiger
Logopädie
Bella ist ein fester Bestandteil unserer logopädischen Praxis und hilft unter anderem Sprachpatienten, die häufig Schwierigkeiten haben sich in sozialen Situationen zu Recht zu finden. In den Bereichen, in denen keine oder nur minimale Kommunikation möglich ist (Sprachstörungen, Sprachbarrieren, Gehörlosigkeit, Autismus) gilt die hundgestützte Therapie als besonders effektiv.
Bella wirkt einerseits beruhigend und als Sicherheitssignal, andererseits funktioniert ihre Kommunikation anders als die zwischenmenschliche Kommunikation. Diese Verschiebung der Kommunikationsweise bewirkt, dass zwischen Bella und Klient offener interagiert wird.
Ergotherapie
Die Ergotherapie dient der Verbesserung der physischen, sozialen, emotionalen und/oder kognitiven Funktionsfähigkeit eines Menschen und wird in Form von Gruppen- oder Einzelsitzungen angeboten. Unsere Therapiebegleithunde nehmen hier eine ´Brücken-Funktion' ein, geben Motivation sowie Nähe, schenken Vertrauen und Geborgenheit. Hunde besitzen einen hohen Aufforderungscharakter, was Kontaktaufnahme und Zuwendung betrifft.
Darüber hinaus wirken sie integrierend. Beim Streicheln von Hunden werden Glückshormone wie Endorphine und Oxytocin (Kuschelhormon) ausgeschüttet. Das heißt, die Befindlichkeit aller Beteiligten (Therapeut/ Hundeführer, Klient und etwaige Hospitanten) verbessert sich bei Anwesenheit eines Hundes in der therapeutischen Situation.
Lernförderung
Während der Lernförderung ist es ähnlich wie in der Logopädie bzw. in der Ergotherapie.
Hier “erarbeiten” sich die Kinder während der Lernförderung Leckerlies. Danach erfolgt eine Futterrunde, -spiel oder Trick bzw. eine Interaktion je nach Bedarf oder Projekt (dem Hund vorlesen, mit Leckerlies rechnen).
Auch lernen unsere Kinder dabei, sich an Regeln zu halten, Empathie und Rücksichtnahme.
Die tiergestützte Therapie umfasst alle Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz von Hunden wie Bella positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden können. Dies gilt für körperliche wie seelische Erkrankungen. Das Therapieteam Mensch-Hund fungiert dabei als Einheit. Therapeutische Elemente sind emotionale Nähe, Wärme und die unbedingte Anerkennung durch den Hund.
Einsatz in anderen Einrichtungen
(momentan nicht möglich)
Seniorenheime
Kliniken
Kinderheime
Behindertenheime
Betreute Wohneinrichtungen
Schulen sowie Kindergärten
Einzelpersonen mit einer körperlichen oder seelischen Beeinträchtigung
Was macht eigentlich ein Therapie(begleit)hund?
Ein Therapie(begleit)hund arbeitet immer mit seinem Herrchen/Frauchen in einem Team, das nach durchlaufener Ausbildung und mit bestandener Prüfung in unterschiedlichen therapeutischen Einrichtungen oder Bereichen tätig ist.
Zwei Grundformen des Einsatzes sind möglich:
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